Wissenschaft und Forschung
Bild vergrößern
Internationale Studierende an der Freien Universität Berlin.
(© David Ausserhofer/FU Berlin)
Wissenschaft und Forschung in Deutschland sind durch eine hervorragende Infrastruktur und gut ausgestattete Forschungseinrichtungen mit hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gekennzeichnet. Deutschland bietet eine Vielzahl von Forschungsstandorten: Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen, Bundes- und Länderinstitute sowie Unternehmen. Insgesamt gibt es etwa 750 öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen sowie Forschungs- und Entwicklungszentren, die von Unternehmen betrieben werden.
- Deutschland ist die Heimat von über 350 Universitäten und Fachhochschulen. Die akademische Ausbildung ist durch eine enge Verknüpfung von Lehre und Forschung gekennzeichnet. Die Regierungen des Bundes und der Länder haben die Exzellenzinitiative ins Leben gerufen, um Spitzenforschung zu fördern und den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken.
- Die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) führt angewandte Forschung sowohl für private und öffentliche Unternehmen als auch im Interesse der Allgemeinheit durch. Sie verfügt über mehr als 80 Forschungseinheiten und ist die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa.
- Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) integriert 17 wissenschaftlich-technische und biologisch-medizinische Forschungszentren und ist die größte Wissenschaftsorganisation in Deutschland.
- Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL), auch Leibniz-Gemeinschaft genannt, vereint unter ihrem Dach 86 Forschungseinrichtungen, die sich mit wissenschaftlichen Fragen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung befassen.
- Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungsorganisation, die nach dem weltberühmten Physiker Max Planck (1858–1947) benannt ist. Sie betreibt in erster Linie Grundlagenforschung in den Natur- sowie den Geisteswissenschaften und ergänzt dadurch Forschungsprojekte der Universitäten.
Quelle: Research in Germany (gekürzt)